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Asyl

 

Informationen zu Asylbewerber in Waldheim

Einführung

Das Grundrecht auf Asyl ist eines der zentralen Merkmale unseres demokratischen Rechtsstaates und in §1 des Grundgesetzes als Schutz vor politischer Verfolgung verankert. Nur der Schutz einer aktiven Staatengemeinschaft kann Menschen auf der Flucht vor Folter, Tod und Vertreibung bewahren. Nach Einschätzung von Amnesty International sind im vergangenen Jahr rund 57 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht gewesen. Das sind sechs Millionen mehr als noch vor zwei Jahren. Rund 16,7 Millionen von ihnen gelten nach völkerrechtlicher Definition als Flüchtlinge, weil sie aus ihren Heimatländern fliehen mussten.

Die eskalierenden weltweiten Krisen und Konflikte haben zur größten Flüchtlingskatastrophe seit dem Zweiten Weltkrieg geführt. Nur einen kleinen Teil der Flüchtlinge führt die Flucht bis nach Deutschland. Im vergangenen Jahr waren es nach Einschätzung des Bundesamtes für Asyl und Migration rund 200.000 Menschen. Alle deutschen Kommunen haben die Pflicht, für eine menschenwürdige Unterkunft dieser Flüchtlinge Sorge zu tragen.

 
 
Information vom 06.03.2015

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

hiermit informieren wir Sie, dass voraussichtlich im Gebäude Hauptstraße 2 demnächst ca. 40 asylbegehrende Menschen wohnen werden.
Es handelt sich um Menschen aus Konflikt- und Kriegsgebieten. Die Belegung dieser Notunterkunft wird noch in diesem Monat erfolgen. Die im Landkreis zur Verfügung stehenden Objekte in Brand-Erbisdorf, Freiberg, Döbeln und Striegistal sind an ihre Kapazitätsgrenzen gestoßen.

Der Zustrom von ausländischen Flüchtlingen nach Deutschland hält unvermindert an. Die Zuweisung an die Bundesländer erfolgt durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und im Freistaat Sachsen wiederum an die Landkreise durch die Landesdirektion. Die Landkreise und kreisfreien Städte sind als Untere Unterbringungsbehörde in der Verantwortung, die betroffenen Menschen aufzunehmen. Seit geraumer Zeit wird intensiv nach weiteren Unterbringungsmöglichkeiten im Landkreis Mittelsachsen gesucht. Dennoch müssen wir sehr kurzfristig auf eine weitere Zuweisung reagieren. Daher hat sich das Landratsamt entschieden, das Gebäude in der Hauptstraße 2 in Trägerschaft des Landkreises als Notunterkunft einzurichten.

Der Betreiber der Unterkunft stellt eine soziale Betreuung vor Ort sicher und wird als Ansprechpartner sowohl für die Bewohnerinnen und Bewohner der Unterkunft als auch für Sie zur Verfügung stehen.

Wir bitten Sie als Bürgerschaft der Stadt Waldheim, die Belegung des Objektes mit Verständnis und Akzeptanz zu begleiten und aktiv zu unterstützen. Gemeinsam wollen wir den Weg der weiteren Integration in das Stadtleben gestalten.

Zusätzliche Informationen sind jederzeit auch im Internet unter www.bamf.de; www.smi.sachsen.de und www.landkreis-mittelsachsen.de abrufbar.

Die Ausländerbeauftragte des Landkreises Annett Schrenk ist per E-Mail unter auslaenderbeauftrag-te@landkreis-mittelsachsen.de erreichbar.

Mit freundlichen Grüßen

Jörg Höllmüller
Geschäftsbereichsleiter
Verwaltung, Finanzen und Ordnung
Landkreis Mittelsachen



 
 

Pressemitteilungen

Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen vom 2. Juli 2015

Wohnprojekt für Flüchtlinge und Asylsuchende in Waldheim wird bezogen

Im Laufe des heutigen Tages wird das neue Wohnprojekt für zirka 50 Asylsuchende in Waldheim in der Hauptstraße erstmals bezogen. Es handelt sich dabei um 31 Personen. Die Familien stammen unter anderem aus Syrien, Libyen und Somalia. Die nächsten Einzüge sollen in den kommenden Wochen erfolgen.
Im Juni wurden dem Landkreis 134 Personen zugewiesen, insgesamt rechnet der Landkreis nach derzeitigen Stand mit rund 1.800 zugewiesenen Personen bis Jahresende. Deshalb ist der Landkreis auch weiterhin auf der Suche nach neuen Unterkünften im gesamten Gebiet, entsprechende Angebote werden derzeit geprüft.

DAZ 02.07.2015

„Die Asylsuchenden sollen zur Ruhe kommen“

Dokument öffnen
DAZ 02.07.2015.pdf  (2,1 MB)

DA 02.07.2015

"Begegnung auf Augenhöhe ist mir wichtig"

Dokument öffnen
DA 02.07.2015.pdf  (3,0 MB)
 
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